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// 1 Gehirnschädigung: Dauerbewusstlosigkeit/Schwerste Demenz  
Anmerkung[1] = 'Betrifft <strong>nur schwere Gehirnschädigungen mit Verlust der Fähigkeit,</strong> Einsichten zu ge&shy;win&shy;nen, Kontakt aufzunehmen und gezielt Be&shy;we&shy;gun&shy;gen auszuführen. Währenddessen sind lebenswichtige Körperfunktionen wie Atmung, Darm- oder Nierentätigkeit i.&nbsp;a.&nbsp;R. erhalten sowie möglicherweise die Fähigkeit zu Em&shy;pfin&shy;dun&shy;gen. Betroffene müssen künstlich mit Nah&shy;rung und Flüssigkeit versorgt werden und sind schwerst pflegebedürftig. Patienten im Wach&shy;koma (deren Blick ins Leere geht) sind ebenso bettlägerig wie Komapatienten mit ge&shy;schlos&shy;se&shy;nen Augen.';
// a)	Unerwartet eingetretene Gehirnschädigung
Anmerkung[2] = 'Es handelt sich dabei häufig um Zustände von <strong>Dauerbewusstlosigkeit oder um wach&shy;ko&shy;ma&shy;ähn&shy;liche Krankheitsbilder,</strong> die mit einem voll&shy;ständigen oder weitgehenden Ausfall der Groß&shy;hirn&shy;funktionen (des Bewusst&shy;seins) ein&shy;her&shy;ge&shy;hen. Dies gilt für direkte Ge&shy;hirn&shy;schä&shy;di&shy;gun&shy;gen z.&nbsp;B. durch Kopf&shy;ver&shy;let&shy;zung ebenso wie für indirekte z.&nbsp;B. nach Wiederbelebung. In seltenen Fällen können sich auch bei Ko&shy;ma&shy;pa&shy;ti&shy;en&shy;ten nach Jahren noch günstige Ent&shy;wick&shy;lun&shy;gen einstellen. Eine sichere Vor&shy;aus&shy;sa&shy;ge, ob die betroffene Person zu diesen wenigen gehören wird oder zur Mehrzahl derer, die ihr Leben lang im Koma betreut werden müssen, ist bislang nicht möglich.';
// b) Spätstadium von Hirnabbauprozess/Alzheimer'scher Erkrankung 
Anmerkung[3] = 'Es handelt sich dabei um irreversible Ge&shy;hirn&shy;schädigungen infolge eines weit fort&shy;ge&shy;schrit&shy;te&shy;nen Hirnabbauprozesses, wie sie am häu&shy;fig&shy;sten bei Demenzerkrankungen (z.&nbsp;B. Alz&shy;hei&shy;mer\'sche Erkrankung) eintreten. Im Spät&shy;sta&shy;di&shy;um, um welches es hier aus&shy;schließ&shy;lich geht, erkennt der Kranke selbst nahe Angehörige nicht mehr und ist schließlich auch nicht mehr in der Lage, trotz Hilfestellung Nahrung und Flüssigkeit auf natürliche Weise zu sich zu nehmen.';
// 2 Schmerz- und Beschwerdelinderung
Anmerkung[4] = 'Nur in Extremsituationen ist gelegentlich die zur Symptomkontrolle notwendige Dosis von Schmerz- und Beruhigungsmitteln so hoch, dass eine geringe Lebenszeitverkürzung (als „indirekte" erlaubt) oder Be&shy;wusst&shy;seins&shy;dämp&shy;fung (als sog. palliative Sedierung ggf. be&shy;ab&shy;sich&shy;tigt) damit verbunden sein kann. Eine fach&shy;ge&shy;rech&shy;te lindernde Behandlung&nbsp;– ein&shy;schließ&shy;lich der Gabe von Morphin&nbsp;– führt in der Regel jedoch nicht zu diesen Folgen.'
// 3 Künstliche Ernährung und Flüssigkeitszufuhr
Anmerkung[5] = 'Das Stillen von Hunger und Durst als sub&shy;jek&shy;tive Empfindungen gehört zu jeder lindernden Therapie. Viele schwerkranke Menschen ha&shy;ben allerdings kein Hun&shy;ger&shy;ge&shy;fühl; dies gilt praktisch ausnahmslos für Sterbende und wahrscheinlich auch für Wachkoma-Patienten. Das Durstgefühl ist bei Schwerkranken zwar länger vorhanden, kann aber am besten durch Anfeuchten der Atemluft und durch fach&shy;ge&shy;rech&shy;te Mundpflege gelindert werden. Die Zu&shy;fuhr insbesondere von großen Flüs&shy;sig&shy;keits&shy;men&shy;gen bei Sterbenden gilt eher als schäd&shy;lich, weil sie zu Beschwerden infolge von Was&shy;ser&shy;an&shy;samm&shy;lung führen kann.';
// 4 Wiederbelebungsmaßnahmen („Reanimation") 
Anmerkung[6] = 'Versuche zur Wiederbelebung&nbsp;- nach ein&shy;ge&shy;tre&shy;te&shy;nem Herzstillstand&nbsp;- sind nicht lei&shy;dens&shy;min&shy;dernd, sondern ausschließlich le&shy;bens&shy;er&shy;hal&shy;tend. Wiederbelebung absolut untersagen zu wollen, ist prinzipiell nicht zu empfehlen. Diese Option kann jedoch für einen hochbetagten oder sehr schwer kranken Menschen in Frage kommen. Gelegentlich kann es im Rahmen von (noch) geplanten medizinischen Eingriffen zu kurzfristigen Problemen kommen, die sich durch Wiederbelebungsmaßnahmen ohne Folgeschäden beheben lassen. Ansonsten muss mit zunehmend schweren Folgeschäden (z.&nbsp;B. Wachkoma) gerechnet werden, wenn der Herz-Kreislaufstillstand 5–10 Minuten zurückliegt. Denn das empfindliche Ge&shy;hirn&shy;ge&shy;we&shy;be ist mangels Sauerstoff sonst ir&shy;re&shy;ver&shy;si&shy;bel geschädigt.';
// Bevollmächtigter  
Anmerkung[10] = '<strong>Bevollmächtigte(r),</strong> eine Vertrauensperson, die Sie schriftlich bevollmächtigt haben Ihre Interessen zu vertreten. Musterformulare für die Bestimmung Ihrer Bevollmächtigten kön&shy;nen Sie unter dem Menüpunkt <strong>Vor&shy;sor&shy;ge&shy;for&shy;mu&shy;la&shy;re</strong> herunterladen.';
// Transplantation  
Anmerkung[11] = 'Vgl. § 3 Abs. 2 des Transplantationsgesetzes: <br>(2) Die Entnahme von Organen ist unzulässig, wenn<br>1. die Person, deren Tod festgestellt ist, der Organentnahme widersprochen hatte,<br>2. nicht vor der Entnahme bei dem Organ&shy;spen&shy;der der endgültige, nicht behebbare Ausfall der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms nach Ver&shy;fah&shy;rens&shy;regeln, die dem Stand der Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft entsprechen, festgestellt ist.';
// Spende  
Anmerkung[13] = 'Sie erhalten zwei Überweisungsträger: einen für die Gebühr und einen für die Spende. Der Überweisungsträger für die Spende enthält einen Abschnitt, auf dem die Zu&shy;wen&shy;dungs&shy;be&shy;stä&shy;ti&shy;gung vermerkt ist und der in Zu&shy;sam&shy;men&shy;hang mit Ihrem Kontoauszug bei Spenden bis 100 EUR als Beleg für den Steuerabzug aus&shy;reicht. Bei Spenden über 100&nbsp;EUR erhalten Sie automatisch am nächsten Quartalsende einen Spendenbeleg zugesandt.';
// Ärztliche Aufklärung
Anmerkung[14] = 'Dient der (haftungsmäßigen) ärztlichen Ab&shy;sich&shy;e&shy;rung. Laut Broschüre „Patien&shy;ten&shy;ver&shy;fü&shy;gung“ des Bundesministeriums der Justiz ist die Einwilligung z.&nbsp;B. zu einem ärztlichen Ein&shy;griff nur wirksam, wenn dieser Maßnahme eine ärztliche Aufklärung vor&shy;aus&shy;ge&shy;gan&shy;gen ist, es sei denn, Sie haben darauf verzichtet. Ana&shy;log zur Situation eines akut willensfähigen Pa&shy;ti&shy;en&shy;ten soll sich auch aus einer Pa&shy;ti&shy;en&shy;ten&shy;ver&shy;fü&shy;gung ergeben, ob diese Voraussetzung erfüllt ist.';
// Beispiele
Anmerkung[16] = 'Wenn schwere geistige und/oder körper&shy;liche Dauer&shy;schä&shy;den bzw. bleibende Pfle&shy;ge&shy;be&shy;dürf&shy;tig&shy;keit absehbar sind.<br />Wenn ich x Tage/Wochen/Monate nicht einwilligungsfähig bin.';
// Link Erweiterung
Anmerkung[17] = 'Als Interpretationshilfe zu Ihrer Patien&shy;ten&shy;ver&shy;fü&shy;gung können Sie eine persönliche Dar&shy;stel&shy;lung erstellen und beifügen. Diese gilt v.&nbsp;a. für nicht ausdrücklich bzw. hinreichend konkret geregelte Situationen. Sie können das formlos auf einem Beiblatt tun oder sich dieses For&shy;mu&shy;lar herunterladen: <a href="http://www.standard-patientenverfuegung.de/Wertvorstellungen.pdf" target="_blank">Wertvorstellungen.</a> Es wird in einem neuen Fenster geöffnet. Nach dem Schließen sind Sie wieder auf dieser Seite.';
// Link optimalen Patientenverfügung.
Anmerkung[18] = 'Für eine differenziertere Patientenverfügung ohne Reichweitenbeschränkung empfehlen wir die von Experten individuell erstellte Optimal-Patientenverfügung des HVD. Näheres dazu können Sie erfahren, wenn Sie auf den fol&shy;gen&shy;den Link klicken (dann öffnet sich ein neues Fenster. Nach dem Schließen sind Sie wieder auf dieser Seite): <a href="http://www.patientenverfuegung.de/eine-optimale-patientenverfuegung" target="_blank">Optimale Patienten&shy;ver&shy;fügung.</a>'